Und so melde ich mich wieder, nachdem ich Wochen mit der Bewerbung für die KHM Köln beschäftigt war.
Wie ich schon öfters erwähnt habe, war das zu bearbeitende Thema “68″ und somit habe ich auch lange recherchiert und überlegt, wie man das Thema interpretieren könnte.
Ich bin zum (persönlichen) Ergebnis gekommen, dass es der beste und vielleicht auch interessanteste Weg ist, sich mit der geschichtlichen Ebene auseinanderzusetzen. Das Jahr 1968 war ein Zeitraum voller Ereignisse, welche jedoch eine Auffälligkeit geteilt haben. Der Hintergrund der meisten Ereignisse basiert nämlich auf dem Schlagwort “Kommunikation”. Demonstrationen wurden von Kamerateams verfolgt, die Tet-Offensive sollte das Interesse der Medien auf die tatsächlichen Ereignisse steigern, die erste Liveübertragung über Satelitt wurde durchgeführt, und vieles mehr.
Somit dachte ich mir, einen Vergleich zwischen heute und damals aufzubauen mit der Frage “Wie wären die Ereignisse verlaufen, hätte es schon damals unsere technischen Möglichkeiten gegeben?”
Somit habe ich mich rangesetzt und einige Fotomontagen angefertigt, die eben diesen Diskurs bildlich darstellen.
Dies wollte ich euch schon lange zeigen! Vor einiger Zeit bin ich über isnichwahr.de, einer Sammlung von lustigen Dingen, die man so im Netz finden kann, auf ein ziemlich spektakuläres Actionvideo gestoßen.
Ich dachte mir, dass dieses Video eine nette Spielerei ist und habe mir nichts weiter dabei gedacht. Jedoch kitzelte es mich ein wenig im Finger und so besuchte ich den Channel des Erstellers freddiew – ich konnte meinen Mund vor Erstaunen nicht mehr schließen. Der Betreiber dieses ziemlich erfolgreichen Youtube-Channels hat eine sehr große Bandbreite an Filmen anzubieten, die zwar zum großen Teil aus Schießereien bestehen, aber mit einer unglaublichen Darbietung von visuellen Effekten, welche einigen VFX-Schmieden den Hof streitig machen könnte – und dies im “Low-Budget” Bereich.
Als ich heute nach Hause gekommen bin, stolperte ich über eine karton-große Kiste, adressiert an einen “Herrn Huppertz”. Mit einem merkwürdig verzerrtem Gesicht, streichelte ich über das Material, aus dem dieser Karton bestand, um den Absender ausfindig zu machen: Institut Spawnpoint!
Als ich dies las, dachte ich mir nur: “LOL, das ist voll 1337!”. Mein Preis, für die Teilnahme und das Erreichen des 6. Platzes des Artworks Community Contest ist angekommen!
Ich öffnete sofort das Paket und ein Sturm an literarischen und digitalen Werken fegte durch mein, durch das hohe Alter gepeinigte, Gesicht und überraschte mich durch dessen Inhalt.
Zunächst griff ich mit zittrigen Händen nach den Videospielen, die mir gesandt wurde:
So, nachdem ich ein wenig am Blog geschraubt habe und ich somit nichts sinnvolles posten konnte, möchte ich wenigstens für die einsamen Nachtschwärmer eine Art “Bonbon” servieren!
Das folgende Video habe ich vor längerer Zeit auf Youtube gefunden und ist für mich immer noch eines der besten Videos bzw. Animationen, die ich je gesehen habe. Aber schaut selbst:
Die Jungs haben dieses Video nach 1500Stunden vollendet und verzaubern (besonders mich) mit dieser Farb- und Grafikexplosion!
Zwar schlecht zum einschlafen, aber naja…
Also dann, wünsch ich noch eine gute Nacht!
Jaha und da sind wir wieder… ob ich meine Quote des regelmäßigen Postens halten kann? Ich glaube nicht, aber wollen wir drüber hinweg sehen und uns über meine Euphorie für Selbstgeschriebenes freuen… zumindest Felix und Falko, meine treuen Gäste auf diesem Blog, werden dies tun!
Wie war mein Tag? Naja, heute hat mir jemand einen Schneeball geklaut! Seltsame Situation? Eher seltsamer Autor! Aber trotzdem war es ein harter Schlag für mich. Dieser Schnellball war ein Accessoire an meinem Auto, den ich an meine Autoantenne gesteckt hat, eine Art Götzen für den Winter. Diesen, mit Liebe geformten und dem Stolz, den man hat, wenn man einen Orden verliehen bekommt, verursachenden Schneeball wurde heute geklaut! Vor meiner Haustür! Unglaublich! Wie verrückt kann man sein, einen Schneeball zu klauen? Okay, schreibt jemand, der gerade über diesen philosophiert. Lassen wir das…
Kommen wir zum guten Teil meine Tages! Ich kann mich ab heute Eigentümer einer sowjetischen PBF-Gasmaske nennen! Harr… jetzt muss ich nur noch warten und bald Ideen für neue Fotos mit der Maske sammeln! Wer die Masken mal im Einsatz sehen möchte, folgt bitte dem Link zum Spiegel-Artikel!
Damit wir zum Schluß noch dem Blog treu bleiben und etwas Kreatives zu Gesicht bekommen, zeige ich euch einen Kurzfilm, den mein Freund Sebastian mit seinem Studienkollege gemacht hat. Schöner und künstlerischer Kurzfilm, den man nicht jeden Tag zu sehen bekommt!