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27 Dez 2010

Winterapokalypse: Fröhliche Weihnachten!

Geschrieben von um 20:30 Uhr

Aaaaaah. Der süße Duft von Feiertagen liegt noch in der Luft und mein erster offizielle Urlaubstag ist knapp vorbei. Zeit, ein wenig über die letzten Tagen zu sprechen und die folgenden zu bedenken.

Der 23. Dezember war bittersüß, denn es war mein letzter Schultag für dieses Jahr mit dem pompösen Ende einer Tontechnikklausur. Habe ich schon erwähnt, dass ich mich sehr schwer mit Tontechnik tue? Natürlich verstehe ich ja, dass wir in einer großen Welt der physikalischen Einflüsse leben und ich begreife auch wie das ganze funktioniert. Aber sobald es um die Berechnung bestimmter Themen geht, schaltet mein Hirn sich ab, egal wie sehr ich dagegen ankämpfe. Im Kurzzeitgedächtnis ist es logisch, aber schon wenig später verstehe ich es nicht mehr. Wenn jemand einen guten Tontechniknachhilfelehrer kennt, soll mir Bescheid geben ;)

Die Schule endete und ich durfte mich schon durch die “Vorzüge” des aktuellen Wetters kämpfen. Kalter Schneeregen prasselte auf meinen Rücken, während mein Gesicht unter mehreren Schichten von Kapuzen, Mützen und Neoprenmasken geschützt war. Es waren nur noch wenige Stunden bis zum 24. und somit bereitete ich mich auf weiße Weihnachten ein.

24. Dezember – White Day of Doom

Wer hätte gewusst, dass Weihnachten so weiß wird? Ohne meine Liebste machte ich mich am frühen Mittag auf den Weg von Kerpen nach Königsdorf. Ich war recht optimistisch, die Straßen Kerpens und Umgebung waren soweit gut freigeräumt und dementsprechend dachte ich, dass die Stadt Frechen selben Service zu bieten hat. Wie falsch ich lag…

Als ich in meine Siedlung einbog, rief mich zufälliger Weise meine Mutter an und warnte mich davor. Ich hab’ dies natürlich runtergespielt, “Ich bleibe nicht stecken, ich schaffe das…”. Mitnichten. Ich fuhr in unsere Straße, erblickte die Misere, jedoch ohne den Mut zu verlieren.
Dann passierte es: Ich blieb stecken.  Alle Versuche waren zwecklos und somit habe ich, mit Hilfe eines Nachbarn, dessen Namen ich nicht mal kenne, mein Wagen freigeschaufelt und ich konnte nach einer Weile weiterfahren, ganze zwei Meter. Selbes Spiel ohne Nachbar und dann habe ich es doch noch geschafft in unsere Auffahrt zu gelangen. Wohlwollend gegenüber der Nachbarschaft wollte ich die Problemecke, in der ich stecken geblieben bin mit meinem Hass vernichten. Drei freigeschaufelte Autos (davon dreimal dasselbe) und eine kaputte Metallschaufel später habe ich das ungetüm doch noch besiegt, mehr oder weniger…

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15 Jun 2010

Es war einsam…

Geschrieben von um 0:42 Uhr

Ich bin gerade aus dem Film “The Crazies” gekommen und bin angenehm überrascht. Erstens von der Tatsache, dass dies endlich ein hervorragender George A. Romero-Remake-Film ist und zweitens von meinem Schatz, welche mich aufgefordert hat den Film zu schauen und scheinbar mutiger ist als ich und nicht angefangen hat, vor Spannung zu schlottern. Natürlich kann auch die Klimaanlage der Grund für mein Zittern sein, aber um die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild vom Film machen zu können, zeige ich den offiziellen Trailer dazu (inklusive Gary Jules tollen Interpretation von Mad World):

Aber nun zum eigentlichen Highlight!

Ich hatte am Sonntag hohen Besuch. Mein guter Freund Billy ist aus dem weit entfernten Dortmund zu mir gekommen und wir hatten einen coolen Tag. Nach ein paar Erzählungen über die letzten Monate hat er vorgeschlagen, nach Locations Ausschau zu halten. Was lag näher, als zurück zu unseren Wurzel zu kehren, dem Ort, an dem Sunray Despised entstanden ist.

Es war das erste Mal nach nun mehr 3 Jahren, als wir das letzte Mal das Gelände betreten haben und trotz der Tatsache, dass ein großer Teil des Gebäudes entzwischen abgerissen wurde, hat der Ort nichts von seiner industriellen Magie verloren. Zu meinem Erstaunen wurde der Raum von Hard-Earned Cigarettes doch nicht abgerissen. Dies haben wir, insbesondere nachdem Ira dazugestoßen ist, mit Fotos dokumentiert, welche ich niemanden vorenthalten möchte.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Billy und Ira für diesen Tag bedanken und ich hoffe, dass die Abenteurer bald wieder zueinander finden werden…

P.S.:

Der Titel des Albums erklärt sich dadurch, dass mein Engelchen alles fotografiert hat, von Schrauben mit Dosen war alles dabei. Ihre Entschuldigung war just: “Es war einsam…” ;-)

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