Wie Photoshop-Weblog.de meldet, hat Photoshop dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Da kommt man schon ein wenig ins Grübeln, warum Photoshop so essenziell für mich persönlich geworden ist.
Klar, ganz nüchtern betrachtet ist es eines der gewaltigsten Softwarestücke, die das digitale Zeitalter getroffen hat. Es hat nicht nur die digitale Bildbearbeitung revolutioniert, es ist sogar in den täglichen Begriff der Menschen eingeflossen. Wer hat nicht schon mal gesagt, das ein Bild “geshopt” ist und jeder weiß, was man damit meint, welcher Quelle dieser Begriff zu Grunde liegt. Schulen lehren Bildbearbeitung mit dem Programm, tonnenweise Bücher wurden über dieses Programm geschrieben und ich will gar nicht erst über das Internet sprechen. In nahezu unendlichen Bereichen kann man Photoshop einsetzen: Print, Web, TV, Film, Kunst…
Aber wenn wir auf die persönlich Ebene steigen, mein Empfinden gegenüber Photoshop, könnte man meinen, dass ich eine gewisse seelische Verbindung zu diesem Programm habe. Sicher, für den ein oder anderen mögen folgende Worte vielleicht weit hergeholt sein, aber diejenigen dürfen dann woanders ihr Glück suchen.
Photoshop ist für mich keine Software, es ist eine Verlängerung meiner Seele. Es ist das Verbindungsstück zwischen meinen Gedanken und dem Werk, was ich schaffe. Es ist wie ein Pinsel, den ich führe ohne abzusetzen. Photoshop hilft mir da, wo ich alleine versagen würde und zaubert aus teils einfachen, teils hässlichen Bildern, unglaubliche Geschichten. Für mich ist Photoshop wie ein Taktstock und ich bin der Dirigent, der das Orchester aus Fotos und Ideen anführt. In den 9 Jahren, in denen ich Photoshop nun verwende, habe ich einiges gelernt, ohne die Hilfe anderer. Es ist wie ein Buch, was man immer wieder liest und trotzdem etwas neues entdeckt. Ich will nicht sagen, dass ich das Programm beherrsche, viel mehr, dass ich damit lebe. Es macht nicht nur mir Freude, es bringt auch meine Mitmenschen zum erstaunen und teilweise zum lächeln. Wie einfach es mit der Programm ist, Dinge zu erschaffen, die für andere scheinbar unmöglich sind.
Um es zusammenzufassen: Ich wüsste nicht, wo ich jetzt wäre, wenn ich nicht auf das Programm gestoßen wäre und bin sehr dankbar dafür.
Deshalb liebe ich Photoshop…
Vielen Dank an dieser Stelle an Dirk Metzmacher von photoshop-webblog.de, der auf die Jubiläumsfeier und die dazugehörigen Wettbewerbe aufmerksam gemacht hat!
